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    Auf call4love findet Frau einen Mann, jeden Alters und Entfernungskilometern die zu definieren sind.

    Was versteht man unter dem Begriff Frau

    Eine Frau bei call4love (von althochdeutsch frouwe: Herrin) ist ein weiblicher, erwachsener Mensch. Das geschlechtliche Gegenstück ist der Mann. Der Begriff wird verwendet, um das Geschlecht, die soziale Rolle oder beides zu unterscheiden. Der Begriff "Weib" ist dem gegenüber zurückgetreten; Martin Luther hat in seiner Bibelübersetzung – in der Schöpfungsgeschichte des Menschen – dafür das Wort "Männin" gewählt.

    Weibliche Kinder und Jugendliche werden als Mädchen bezeichnet.

    Biologische Merkmale

    Genetische Merkmale

    Der deutliche Geschlechtsdimorphismus des Menschen mit einer Frau und einem Mann wird durch die Verteilung der Chromosomen in der Zygote bestimmt, insbesondere von den Geschlechtschromosomen. So besitzen Frauen in ihrem Chromosomensatz zwei X-Chromosomen während Männer ein X- sowie ein Y-Chromosom besitzen. Letzteres besitzt eine geschlechtsbestimmende Region, die man Sex determining region of Y (SRY) nennt und die beim Mann für die embryonale Produktion des Hoden-determinierenden Faktors (TDF für engl. Testis-determining factor), einem Protein, verantwortlich ist. Wird TDF gebildet, kommt es zur Ausbildung männlicher Merkmale, fehlt es dagegen, bilden sich weibliche Merkmale.


    Morphologische und Physiologische Merkmale

    Frauen unterscheiden sich körperlich vom Mann durch die unterschiedlichen primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. Diese sind hauptsächlich durch die Funktion bei der Fortpflanzung bedingt. Die weibliche Keimzelle, die so genannte Eizelle, wird im Eierstock vorrätig gehalten. Ungefähr alle 25 bis 30 Tage (variiert individuell von Frau zu Frau und Lebensalter zu Lebensalter) wird eine Eizelle aus dem Eierstock entlassen. Diese kann dann beim Geschlechtsverkehr befruchtet werden; das männliche Geschlechtsteil, der Penis, wird in das Geschlechtsteil der Frau, die Vagina, eingeführt und sondert bei der Ejakulation Samen ab, der während des Orgasmus vom Muttermund durch Tunkbewegungen aufgenommen wird. Nach der Zeugung trägt die Frau das Kind in der Gebärmutter aus, bis es schließlich nach 9 Solarmonaten bzw. 10 Lunarmonaten geboren wird. In den weiblichen Brüsten, die als Milchdrüsen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen gehören, wird nach einer Geburt Muttermilch gebildet, mit der die Mutter das Neugeborene säugt, bis es andere Nahrung zu sich nehmen kann.

    Neben Fortpflanzungsorganen, gibt es auch einige andere körperliche Unterschiede. So unterscheidet sich z. B. der weibliche Knochenbau (besonders im Becken und im Gesicht) geringfügig, auch der Muskelaufbau ist etwas anders. Der Organismus ist bei Frauen weniger muskellastig ausgeprägt als bei Männern; während der Anteil des Muskelgewebes bei Frauen durchschnittlich etwa 23 Prozent ausmacht, beträgt er bei Männern rund 40 Prozent. Neueren Theorien zufolge unterscheidet sich auch das Denken bei Männern und Frauen, ohne dass jedoch ein Geschlecht dem anderen prinzipiell überlegen wäre. Jedoch gehen Frauen und Männer bei der Lösung bestimmter Aufgaben (beispielsweise bei der Orientierung) zum Teil nach unterschiedlichen Strategien vor. Inwiefern das durch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen bedingt oder biologisch angelegt ist, ist derzeit nicht vollständig geklärt.

    Inwieweit Eigenschaften, die als "typisch weiblich" angesehen werden, individuell zutreffen, hängt von Erziehung und Prägung ab. Doch haben alle Frauen auch sog. "männliche Anteile" – und umgekehrt. Siehe dazu besonders: Weiblichkeit (auch: Männlichkeit). Es steht zu beachten, dass in jedem bisher untersuchten Zusammenhang die Varianz innerhalb der Gruppen "Männer" und "Frauen" jeweils höher ist, als die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen.

    Obwohl etwas mehr männliche Kinder geboren werden (das Verhältnis liegt bei ungefähr einem Mädchen zu 1,05 Jungen), machen Frauen die Mehrheit der Erwachsenen aus. Dies liegt daran, dass Männer in allen Altersstufen eine etwas höhere Sterblichkeit aufweisen – v. a. im Alter und um 30 Jahre durch Verkehrsunfälle. Frauen haben aus unterschiedlichen Gründen eine um ca. fünf Jahre höhere Lebenserwartung, teils durch tatsächliche geschlechtliche Unterschiede begründet, teilweise aber auch durch die gesellschaftliche Rolle begründet.

    Gesellschaftliche Rolle und Emanzipation

    In fast allen Kulturen gibt es eine mehr oder weniger ausgeprägte geschlechtliche Arbeitsteilung. In industrialisierten und postindustriellen Gesellschaften werden Frauen in der Regel reproduktive und Männer produktive Aufgaben zugeschrieben. Die reproduktiven Aufgaben in einer Gesellschaft beinhalten insbesondere die Erziehung und Betreuung von Kindern, aber auch die Pflege kranker und alter Menschen, das Bereitstellen von Nahrung usw. Diese Arbeitsteilung ist sehr alt und hat in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden dazu geführt, dass Frauen mehr und mehr – zuerst wirtschaftlich und dann gesellschaftlich – von Männern abhängig wurden und sich diesen unterordnen mussten. Noch vor reichlich hundert Jahren galten in allen europäischen Ländern nur die Männer als juristisch handlungsfähig, eine unverheiratete Frau benötigte einen Vormund. In vielen Ländern außerhalb Europas ist das heute noch so.

    Manches deutet jedoch darauf hin, dass am Anfang der Menschheitsgeschichte das so genannte Matriarchat herrschte, in dem Frauen eine sehr angesehene Stellung in der Gesellschaft einnahmen. Für die frühen Gruppen der Jäger und Sammler waren weibliche Mitglieder durch Ihre Fähigkeit, zu gebären, und damit zum Erhalt der Sippe beizutragen, wesentlich wertvoller als Männer. Um dieses Mysterium, die Fähigkeit, Leben zu schenken, entstanden auch die ersten Kulte und Religionen, bei denen Frauen und hauptsächlich weibliche Gottheiten verehrt wurden. Während die Männer für die Jagd zuständig waren und umherstreiften, regelten die Frauen das übrige Leben der Sippe. Sie bereiteten Speisen, errichteten Hütten, zogen den Nachwuchs auf. Frauen bildeten den eigentlichen Kern der Sippe. Frauen säten wahrscheinlich auch das erste Getreide, legten damit aber auch den Grundstein für ihre langwährende gesellschaftliche Unterdrückung, denn mit Ackerbau und Viehzucht begann sich das Patriarchat durchzusetzen.

    Durch die Frauenbewegung und die durch sie ausgelöste Emanzipation der Frauen wurden in der westlichen Welt die traditionelle patriarchal strukturierte Geschlechterrollen infrage gestellt. Heute steht Frauen jede Berufsausbildung offen und sie sind in den meisten Ländern juristisch den Männern gleichgestellt. Aber auch der aktuelle Arbeitsmarkt in Westeuropa weist eine geschlechtsspezifische Segregation auf, bei der in reproduktiven und Dienstleistungsberufen überdurchschnittlich viele Frauen anzutreffen sind: Erziehungs- und Ausbildungsberufe, Pflegeberufe, Verkauf und kaufmännische Berufe. Auch innerhalb frauentypischer Berufsfelder tritt eine geschlechtliche Segregation zutage, so dass, verglichen mit der Grundpopulation im untersuchten Berufsfeld überdurchschnittlich wenige Frauen in Führungspositionen anzutreffen sind. Hinzu kommt, dass in solchen Berufsfeldern (z. B. Krankenpflege, Unterstufen-Lehrer) trotz intensiver politischer Bemühungen bislang das Lohnniveau tiefer ist, als in den Berufsfeldern, in denen überdurchschnittlich viele Männer arbeiten (z. B. Bau oder Produktion). Die unterschiedliche Vergütung ist teilweise damit begründet, dass Männer oft gefährlichere oder gesundheitsschädliche Berufe ausüben, die eine Gefahrenzulage beinhalten. Frauen haben in Deutschland dreimal weniger tödliche Berufsunfälle und auch bei den Arbeiten im Haus haben Frauen geringere Unfälle mit tödlichem Ausgang.

    In Gesellschaften, in denen der Status einer Frau real oder vermeintlich zum Teil über ihre Schönheit definiert ist, kann es zu einem regelrechten "Schönheitswahn" kommen, der sogar pathologische Ausmaße annehmen kann (siehe z. B. Essstörungen).

    In vielen Kulturen ist es für Frauen nicht möglich Soldat zu werden. Auch heute ist der Anteil weiblicher Soldaten weltweit deutlich geringer als der der männlichen.


    Bezeichnungen für Frauen

    Im Deutschen werden viele Tätigkeitsbezeichnungen wie Berufe unterschieden, abhängig davon, ob diese von einem Mann oder einer Frau ausgeführt werden. Dazu wird, anders als bei sonstigen Unterschieden wie beispielsweise Herkunft kein Adjektiv verwendet, sondern es gibt für fast alle Berufe Doppelbezeichnungen. So wird in vielen Bezeichnungen die weibliche Form durch das Anhängen der Silbe in kenntlich gemacht, z. B. Autorin, Bäckerin. (Der Duden verzeichnet in der 23. Auflage 2004 erstmals alle weiblichen Bezeichnungen.) Endet die Bezeichnung auf -mann, so wird dies meistens durch -frau ersetzt, beispielsweise ist die weibliche Form des Bürokaufmanns die Bürokauffrau (Ausnahme ist zum Beispiel Zimmermann –> Zimmerin). Nur wenige Berufe werden nicht nach dem Geschlecht unterschiedlich bezeichnet; so wird heute, nachdem das "Fräulein" gesellschaftlich aus der Mode kam, der Begriff "Ober" sowohl für weibliche als auch männliche Kellner verwendet, da die weibliche Form "Oberin" in anderem Zusammanhang verwendet wird. Rein weibliche Berufsbezeichnungen waren äußerst selten (Amme, Hebamme), Krankenschwester.

    In Anschreiben und Ansprachen wird heute oft explizit sowohl die weibliche als auch die männliche Form der Bezeichnung genannt, was oftmals den Anschein der "politischen Korrektheit" erweckt. Da dies aber in längeren Texten einen merkbaren Mehraufwand bedeutet, werden teilweise ungewohnte Abkürzungen verwendet, um Sparsamkeit und Korrektheit zu vereinen. Am bekanntesten ist die – laut der Rechtschreibung unzulässige – Form des Binnen-I (taz-I), also beispielsweise Studentinnen. Auch das Hervorheben der Tätigkeit mit Partizipien kommt in letzter Zeit mehr in Mode. So soll der Plural Studierende beide Geschlechter ansprechen.

    In Österreich werden Frauen oder Töchter manchmal noch mit dem Titel ihres Ehemannes bzw. Vaters angesprochen: Frau Direktor, Frau Hofrat, Frau Doktor bzw. Fräulein Direktor etc. Diese Form wird aber seltener, in Deutschland und in der Schweiz ist diese Anrede weitgehend verschwunden.

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